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Rollenspiel

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In diesem Blog hier, geht es dann tatsächlich mal nur um das Rollenspiel "Das schwarze Auge".Hier findet Ihr z.B Tagebucheinträge meiner Charaktere oder was wir gerade so spannendes in unserer Gruppe machen :o)

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Kyrisia Posted on Fri, June 12, 2015 17:29:00

Herrin Hesinde muss ihren Blick für einen Moment von mir abgewandt haben, anders ist nicht zu erklären, dass meine erste Studienreise mich an die Universität in Al’Anfa führen sollte. Ich gestehe, diese Universität ist beeindruckend. Ich zweifel allerdings am Verstand der Collegi, beachten sie doch nicht im Geringsten die Kleidervorschriften des Codex! Ich bin aber nicht hier um den Codes zu vertreten. Ich möchte herausfinden, was ich hier noch lernen kann. Dieser Haufen Leib- und Seekriegsmagier scheint mir allerdings äußerst unkonzentriert. Ihro Magnifizienz Puschinske wäre entsetzt! Noch etwas sei aufgeschrieben: Für Geld bekommt man hier alles. Und den Granden mangelt es nicht an diesem. Noch dazu scheinen sie äußerst interessiert an der Lowanger Kunst.
Vermutlich lag es daran, dass man mich und eine Gladiatorin “anheuerte” um ein Haus auszukundschaften. Die Dame “Rokada” verriet zwar nicht den Namen ihres Auftraggebers, aber den würden wir erfahren, wenn wir den Auftrag zu seiner Zufriedenheit ausgeführt hätten.
Meine Neugier obsiegte, vor allem aber würde der Lohn einen Großteil meiner Schulden tilgen! Wer steht schon gerne in Schuld bei dem größten Magier Deres?
Das Haus war das eines verschwundenen Magiers. Es galt dort einzubrechen und nach Fallen, Dokumenten und Tagebüchern zu suchen. Eine Tür auf magische Weise zu öffnen ist nicht weiter schwierig, deswegen waren Takate, die mich begleitende Gladiatorin, und ich auch schnell im Haus. Ich gestehe, es ist praktisch “kämpfendes Fußvolk” dabei zu haben. Ich ließ sie vorgehen. Warum sollte ICH in die Falle tappen? Wofür hat man denn solche Hilfskräfte? Es gab auch tatsächlich einige und wir haben uns wirklich nicht sonderlich geschickt angestellt. Was garantiert nicht an mir lag!
Gekauft hatte dieses Haus Irschan Perval und eigentlich wohnte er bereits darin. Ich fühlte mich ein wenig ausgenutzt und wie eben jenes Fußvolk, für das ich Takate bislang gehalten hatte. Hochmut kommt vor dem Fall – so sagt man. Auch wenn wir vielleicht etwas chaotisch waren, so kann ich doch von einem Erfolg berichten. Ich kann immerhin mit Stolz berichten, dass schon nach meinem ersten Auftrag eine stolze Summe an Ihro Magnifizienz überwiesen wurde um einen Teil meiner Schulden zu tilgen.



Zu Hause

Neraida Posted on Thu, June 11, 2015 11:18:38

Ihr Kopf brummte und die Augen wollten sich einfach gar nicht öffnen, aber diese Sonne und diese Helligkeit. Wo bei den Niederhöllen war sie eigentlich? Und wer machte da so einen Krach? Sie versuchte sich mit Hilfe der Decke vor dem Licht zu schützen als ein lautes Krachen mit einem gefolgten “MERDE!” folgte. War sie noch im Horasreich? War sie nicht wieder zurück? Oder hatte sie das nur geträumt. Sie schlug die Decke beiseite und versuchte ihre Augen an die Helligkeit zu gewöhnen. Welch Kopfschmerzen! Jede Bewegung schwang im Kopf nach. Scheinbar minutenlang. Langsam dämmerte es in ihrem Kopf jedoch. Wein… Viel Wein am gestrigen Abend… mit Leandro und Brin. Nein.. Brin hatte nicht so viel Wein, aber sie. Und irgendwie musste sie ins Bett gekommen sein. Und wo war Juan?! Juan!
Schlagartig waren ihre Augen offen. Juan! Natürlich! So fluchen konnte nur Juan! Er war da! Hier! Sie sprang aus dem Bett, ihre Kopfschmerzen ignorierend und rannte Richtung Lärm. Das sie nur halb angezogen war, war ihr dabei völlig egal. Erst im letzten Moment erinnerte sie sich daran, dass Juan bereits vor ihrer Abreise nicht mehr einfach angesprungen werden konnte und bremste abrupt ab. Brin, Leandro und Juan starrten sie an. Sie räusperte sich verlegen und brachte ein nuscheliges “Morgen” zustande. Irgendwas an dieser Situation brachte Leandro zum kichern und Brin ein paar rote Ohren ein. Aber das kratzte Neraida jetzt wenig. Sie stand reglos vor Juan und starrte ihn an, er starrte zurück… Sekunden, Minuten… Stunden schienen zu vergehen, dann grinsten beide fast zeitgleich um die Wette und fielen sich in die Arme.
Die Welt um sie herum stand still und keiner der beiden bemerkte, dass Leandro und Brin – nachdem sie sich das Frühstück aus der Pfanne stibitzt hatten – sich aus dem Staub machten.
Es gab viel nach zu holen, viel zu erklären, viel zu berichten und zu gestehen.



10. Hesinde

Kysteja Posted on Thu, June 11, 2015 09:44:29

Unglaublich aufregend und spannend! Meine erste Reise und so viel passiert! Die Schiffsreise bis Havena war schon etwas langweilig. Aber dieser Seemannsgarn! Großartig!

“Auf dem Schiff (noch mal den Namen erfragen!) lebte einst ein Koboldkind. Es hatte rote, wilde Haare und sprang zwischen den Seeleuten umher. Hier und da rutschten Hosen hinunter oder schwollen Finger an und wieder ab. Auf eine Größe die völlig anders war, als eine Krankheit es hätte bewirken können (vgl. mit Magiekundebüchern in einer hesindianischen Bibliothek – Schelme?). Als einmal ein Wal

Und so kam es, dass das Koboldkind sich bei den Seeleuten entschuldigte und weiter mitfahren durfte. Wenn sie nicht gestorben ist, so fährt sie noch heute über das Meer!”

Ich habe mich bei dieser Geschichte leider etwas ablenken lassen und als ich am nächsten Tag den Seemann noch einmal danach fragte, wusste er gar nichts mehr davon! Aber man kann ja einen Zwischenteil erfinden!
Ich schweife doch schon wieder ab.
Jedenfalls liege ich jetzt in einem Bett in einem Gemeinschaftsraum in Albernia. In der nähe von diesem mysteriösen Farindelwald. Ist ein bisschen wie zu Hause. Da gab es doch unseren König. Seekönig. Palamydas! Genau, so heißt er. Der ist zwischendurch verschwunden, in die Feenwelt. Wegen einer Fee und Liebe und sowas. Erzählt man. Als der wieder auftauchte, durften keine Bäume mehr gefällt werden. Keine bestimmten zumindest.
Nun ja. Jedenfalls ist jetzt Nacht und diese Dame die ich kennengelernt habe, schnarcht! Also ich glaube, dass sie es ist. Könnte auch jemand anderes sein. Ich muss mich im nächsten Perainetempel mal erkundigen, woher schnarchen eigentlich kommt und ob es dagegen Heilmittel gibt! Vielleicht kann ich aber auch die Dame – Khalida.. genau, so heißt sie – fragen. Sie ist Feldscherin! Und vielleicht auch eine Diebin! Spannend! Sie hat Dinge in ihrem Rucksack. Also wertvolle Dinge, wie einen Pokal und Ringe. Und sie weiß gar nicht, wo die herkommen. Aber es scheint so ein Brauch hier in der Gegend zu sein, dass man Geschenke den Leuten einfach in ihre Rucksäcke packt. Komischer Brauch! Ich sollte meinen mal aufräumen, vielleicht finde ich dann auch Geschenke?! Wobei, vielleicht hat das was damit zu tun, dass sie und er Rahja huldigten. Wenn ich das richtig verstanden habe. Jedenfalls war das keine Geschichte, die ich für die Lesestunden der Kinder aufschreiben konnte!
Auf jeden Fall war wegen diesen Geschenken großer Aufruhr im Gasthaus. Hier laufen übrigens nur unglaublich gutaussehende Menschen rum! Eine weitere Sache die ich herausfinden muss! Macht die Nähe zur Feenwelt (also der Farindelwald) etwas mit diesen Menschen? Oder ist das hier ein geheimer Treffpunkt hübscher Leute? Vielleicht so etwas wie eine Loge, die es ja auch im Horasiat gibt! Also die Feldscherin sah jedenfalls genauso normal aaus wie ich und sie ist auch noch nicht so lange hier. Und ganz viele mit roten Haaren! Zu Hause gab es gar nicht viele Rothaarige! Eher dunkel!
Das ist alles viel zu spannend und aufregend! Ich kann gar nicht schlafen! Wenn Mutter und Vater mich sehen könnten! Und mein Bruder erst!
Da waren auch noch ganz viele andere Leute im Gasthaus. Ein Tsageweihter. Oh und ich habe ein paar Zeilen des Jurgaliedes hören dürfen!
“Vor grimmigen Bergen ein Winterland
mit Schluchten und Flüssen aus spiegelndem Eise.
Trotz Insel und Wasser war Nahrung verloren,
den Frauen und Männern drohte der Tod.
Sich selbst zu opfern ward er auserkoren,
es grüßte uns Swafnir vom Ufer”
Das klingt nicht ganz richtig und muss noch mal geprüft werden!
Immerhin fiel mir da sofort das “Lied vom Farindelwald” ein:
“Wenn andernorts die Sonne lacht,
scheint dunkel immer noch die Nacht,
wo Waldes Geister herrschen
in meinem tiefen Herzen.
Erfasst auch nicht der Lampenschein,
bist du dort doch nie allein.
Auf tausend Säulen ruht mein Dach
tausend Wächter für meine Macht.”

(Malachias ui Gial – Am großen Fluß, s. 59)



Neraida: Morte Folnor

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 16:26:02

04. Rondra
Folnor wurde als Hochverräter festgenommen – auf Befehl Aldares. Wir sind ratlos. Warum jetzt? Er stand die ganze Zeit auf ihrer Seite! Weil er nicht gegen Ralman nach Vinsalt ziehen wollte? Wer kann es ihm verdenken? Ralmans Frau ist Folnors Erbin!

10. Rondra
Vinsalt ist in den Händen Timors!
Und wir auf dem Weg nach Neetha – zu Timor.
Wir hoffen, von ihm eine Freilassung für Folnor bewirken zu können. Aldare – so sagt man – meditiert nur und steht unter enormem Einfluss Abelmir von Marvinkos.

Mitte Rondra
Dank Ingrams Otta waren wir ins Windeseile in Neetha. Und ich weiß nicht, wie wir es geschafft haben, aber wir standen vor Timor Firdayon! Ein Schauspieler wie es im Buche steht. Nachdem er seine “Schau” vor den Wachen abgezogen hatte und mit uns alleine war, wechselte sein Benehmen enorm. Der übergroße Hut landete in einer Ecke und er kam direkt zum Punkt. Wir erklärten die Lage, er sah ein und gab uns ein Freilassungsschreiben mit. So schnell, so einfach. Mir war als hörte ich ein Schloß knacken im Kopf. Er entschuldigte sich noch, dann rief er die Wachen und ließ uns mit einem Zwinkern hinauswerfen. Ich bin begeistert!

26. Rondra
Wir haben Folnor aus Naumstein abgeholt und zurück ins Lager gebracht. Das muss ein eigenartiges Bild gewesen sein! Nachdem wir auf der Reise genug Zeit hatten, Folnor zu erklären was vorgefallen war, nahm er uns in seinem Offizierstab auf. Die anderen waren mehr als irritiert. Vor allem nahmen sie uns nicht ganz ernst!
Auf unserer Seite standen die Einheiten Folnorts, Gorfar, S. d. Gurobead, Grifone de Cavalcantis weiße Reiter, Travian die Faffarallo und Yorgos ya Ciolonya, sowie Khadans Küsassiere. Dazu kamen die Thorwaler, Nolle und wir.
Auf der anderen Seite rückten die Almadaner an. Wir bekamen Einheiten zugeteilt, so weit möglich. Khorena befehligte einen Teil der Fußtruppen, Radulf hatte Cancuna zu bwachen, der sich mitten ins Getümmel begeben wollte, um so viele der Verwundeten, wie möglich, sofort aus dem Getümmel zu bringen. Da die Späher, Kundschafter und Botenreiter nicht untätig bleiben wollten – und weil Nolle sie irgendwie aufgestachelt hatte – bekam auch ich eine berittene Einheit. Gemeinsam mit den Thorwalern und den Weißen REitern sicherten wir die linke Flanke. Ich bin nicht sicher, was Grifone in dem Moment der Planung davon gehalten haben mag.

29. Rondra
Die Schlacht liegt hinter uns, der Sieg ist unser. Doch zum Feiern ist uns nicht zumute. Folnor starb. Feige durch einen Pfeil aus weiter Entfernung – nach der Schlacht! Ich kann die Abneigung der Rondrianer in diesen Momenten verstehen. Folnor war ein großer Mann und starb als Held. Unnötig, aber als Held. Unsere Trauer ist ehrlich. So hätte es nicht enden sollen! Wir, vor allem aber Folnor, hätten diesen Sieg feiern müssen! Aber ich will von vorne beginnen:
Einige Reiter preschten in waghalsigen Aktionen von einem Hügel immer wieder in die Reihen der Almadaner hinunter. Wir hatten auf unser Zeichen zu warten. Grifone – von Phex geritten, so mag man glauben – schickte eine Nachricht mit der Aufforderung zum Kampf an die ihm gegenüberstehende Einheit. Es dauerte nicht lange und eben jene Einheit zog sich zurück und floh. Unsere Fußtruppen hatten sich am Fuß des Hügels positioniert und warteten, dass die Gegner über den Hügel kamen. Und das taten sie. Sie ritten genau in unsere Falle, konnten ihre Pferde nicht mehr bremsen und fielen wie die Fliegen. Dies war auch der Zeitpunkt, den Grifone wählte um uns zuzuwinken, mit ihm die linke Flanke anzugreifen. Wenn ich bei klarem Verstand gewesen wäre, wäre ich mit dieser unerfahrenen Einheit stehen geblieben, doch wie von selbst hörte ich mich “Für Phex!” rufen und führte meine Leute in den Kampf. Nolle war es, die mit den Rufen begann, unsere Einheit nahm den Ruf auf, Grifones Leute folgten und dann sogar die Thorwaler. “Phex! Phex! Phex! Phex! Phex!” ertönte es, während wir die Reihen der Almadaner lichteten.
Als Khorena das Banner der Almadaner in die Luft hielt, war der Kampf beendet. In heillosem Chaos flohen die Almadaner und wir wollten den Sieg feiern…. wäre da nicht Folnors Fahne auf dem Feldherrenhügel eingeholt worden.

In diesem Moment wollte ich alle Almadaner verfluchen. Doch zu Hause wartet einer auf mich. Wie ich ihm das jemals erklären soll, bleibt mir ein Rätsel. Aber jetzt bin ich schon so lange fort. Wer weiß, was zu Hause in der Zwischenzeit passiert ist. Ich denke an euch in Trallop. Doch ich befürchte, jetzt kommen meine Briefe noch schlechter durch.



Horasreichkampagne VII

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 15:09:47

01. Rondra
Wir folgten einer Einladung Folnors, der uns gerne in seiner Truppe wüsste, doch wir müssen leider ablehnen. Auch Geron muss erst noch einige Dinge in seiner Baronie regeln.
Immerhin bekommen wir hier weitere Informationen zum Kriegsverlauf:

Anfang Phex hat Galahan seine Truppen ins Mittelreich geführt um seine Frau in Albernia zu unterstützen. Damit steht nun nur noch Aldare gegen Timor im Erbfolgekrieg.

Ende Phex gelingt es einigen der Zurückgebliebenen Galahanisten unter della Pena und ya Strotza zu entkommen. Sie heben in Unterfels ein neues Heer aus.

Gräfin Alwene von Bomed wird von della Pena gefangen genommen und in Unterfels festgehalten.

Mitte Peraine erobert Nitor della Tegalliani Pertakis und hisst das Banner Aldares

Ende Peraine: Bei Salikum kommt es zu Scharmützeln zwischen Einheiten Timors und dem Heer des Grafen Mondino von Crasulet. Als sich das Schlachtenglück gegen die Aldarener wendet, lässt Mondino seine Truppe im Stich und fliegt nach Belhanka.
Ralman rückt von 3 Seiten auf Pertakis zu. Er nimmt die Stadt ein, wird aber in der Schlacht von Pertakis geschlagen.
Gräfin Fiaga ya Terdilion und ihre Tochter werden in Belhanka ermordet, Graf Mondino errichtet daraufhin eine Gewaltherrschaft.

Anfang Ingerimm: Die öffentliche Hinrichtung belhankanischer Bürger führt zu einem Volksaufstand. Belhanka erklärt sich zur Republik.
Folnor beginnt Horasio in Unterfels zu belagern.

Mitte Ingerimm: In der Schlacht auf den Rosenfeldern verteidigen die Belhankaner erfolgreich ihre Freiheit gegen Baronin Elanor von Efferdas.
Oberfels fällt durch Verrat an della Pena. Kommandantin Niam Quent unterstellt die Festung dem Herrn von Unterfels. Grafenerbe Rimon von Bomed, Sohn Alwenes, gelingt die Flicht ins Bergkloster Mantrash’Mor.

Ende Ingerimm: Die weißen Reiter und andere Einheiten im Dienste Timors setzen bei Kuslik über den Yaquir und ziehen Richtung Arivor.
Nach erheblichem Manövrieren treffen die Heere an der Kreuzung von Castarose zusammen. Die bis dato größte Schlacht des Krieges währt zwei Tage und endet mit einem entscheidenen Sieg der Timoristen.
Als aus Oberfels Verstärkung für Horasio della Pena naht, bricht Folnor die Belagerung von Unterfels ab und zieht sich zurück.
Nach neunmonatiger Belagerung wird der letzte Widerstand in Harben gebrochen. Die siegreiche Goldene Legion pflanzt das Banner Grangoriens auf der Grafenburg auf.

Anfang Rahja: Die junge Republik Belhanka präsentiert sich beim Fest der Freuden
Della Pena attackiert Folnors Feldlager auf halben Weg zwischen Bomed und Unterfels. Die Schlacht bringt keine Entscheidung, da die Horaslegion sich geschlossen zurückzieht.
Als ya Strozza mit einem Heer vor den Toren der Stadt erscheint, kapituliert Veliris
Folnors Garden vor sich hertreibend, zieht della Pena in Bomed ein

Ende Rahja: Die Timoristen legen einen Belagerungsring um Aldyramon, die Stammburg der Familie Firdayon

Anfang Praios: Khadans Kürassiere unter Silvio di Saceria bewegen sich entlang der Yaquirstraße zwischen Bomed und Unterfels und fangen alle Nachschublieferungen ab. Als dies Horasio aus seiner Stadt herauslockt, rückt Folnor erneut auf Bomed vor.
Die Kämpfe um Bomed sind kurz, aber heftig. Della Penas Söldner brandschatzen zahlreiche Häuser, ehe sie Bomed in Richtung Norden verlassen.

Mitte Praios: Bei Tarcallo wird della Penas Heer zerschlagen.
In Unterfels entgeht della Pena nur knapp einem Mordkomplott seiner almadanischen Hauptleute. Er fliegt nach Grangor und unterwirft sich der Gnade des Herzogs.
Die Besatzer von Unterfels versuchen mit Folnor über einen freien Abzug zu verhandeln.

Ende Praios: Folnor bläst zum Sturm auf Unterfels.
Aldyramon fällt durch Zauberhand in der gleichen Nacht geraten zwei weitere Festungen vor Vinsalt durch Verrat an die Timoristen.
Ralman beginnt seinen Vormarsch auf Vinsalt.



Horasreichkampagne VI

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 14:01:37

Rahja

Nach all der Aufregung taten die letzten, eher ruhigen Wochen, gut! Die Zusammenarbeit mit unserem Praioten schreitet voran. Im neuen Jahr werde ich Staryun Loriano besuchen, in der Hoffnung, das alles etwas zu beschleunigen. Außerdem besuchte Nolle noch einmal Folnor um seine Einheit der Schradoker zu überreden, eine behelfsmäßige Brücke zwischen Bomed und Oberbomed aufzubauen.
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Zwischenhalt bei Ravendoza auf Burg Naumstein. Ein Giftanschlag wurde auf ihn verübt. Da wir sowieso Richtung Vinsalt unterwegs sind, werden wir uns diesem Problem auch gleich annehmen. Wir sollen zu Staryun Loriano – da wollten wir ja sowieso hin!
Es gibt auch sonst einige neue Informationen:
Yalteks Kopf wurde damals auf den Stufen des Borontempels in Vinsalt gefunden. Einer der Gründe, warum sich Amene Horas immer sicher war, wenn wieder ein Betrüger auftauchte und behauptete, Yaltek zu sein.
Aralins Geschichte ist vertrackter als angenommen. Und es scheint noch immer einige Al’Anfaner im Horasiat zu geben! “Der Mantikor” wird dieser “Bund” genannt und neben dem Erbprinzen hatten wohl noch einige andere ihre Finger im Spiel.

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Praios 1029BF
Staryun Loriano hat uns beauftragt. Ein Giftmischer treibt sein Unwesen in Vinsalt – es scheint als gäbe es einen Bezug zum “Mantikor”. Dieser Giftmischer scheint auch für die Vergiftung von Ravendoza verantwortlich zu sein.
…………………
Gemeinsam mit Niamhs Leuten konnten wir genug Informationen sammeln und in die Kanalisation einsteigen. Es scheint als habe ein alter Bekannter aus Kuslik etwas mit dem Giftmischer zu tun! Ich kenne ihn aus meinen Anfangszeiten bei Erlan, als ich für ihn nach Kuslik reiste. “Der graue Geier” ist… oder war dort der König der Unterwelt.
…………………
Wir haben ihn gefunden! Dummerweise ist er uns duch seine Magie entwischt. Aber wir haben neue Beweise gefunden… in Form von unzähligen Dokumenten und einer verschlüsselten Liste von Namen die scheinbar dem Mantikor angehören. Es sind etliche und wir werden sicher nicht zum letzten Mal mit dieser Gruppe zu tun haben. Mit Staryun Loriano und Niamh voon Bosparan konnten wir den Raum in der Kanalisation “aufräumen”. Staryun wollte uns für unsere Leistungen entlohnen, doch ich schlug vor, dass er sich persönlich um Gerons Problem kümmern könne, um die Sache hoffentlich zu beschleunigen. In einem Vier-Augen-Gespräch, um das er mich bat, stellten wir meine “Stellung” klar und tauschten offen unsere Informationen aus. Es scheint auch in seinem Interesse, dies alles aufzuklären.
Wenn der Bote des Lichts mal so … phexisch wäre, wie Staryun! Er ist eindeutig ander. Positiv anders!
…………………
Nach Sichtung einiger Dokumente konnten wir herausfinden, dass der Giftanschlag auf Ravendoza von der Obersten des Adlerordens – Odina von Schelf – beauftragt wurde. Wir warnten in Windeseile Ravendoza, der sich selbst aufmachte, um sie zu stellen. Damit ist er jetzt komissarisch oberster Befehlshaber des Adlerordens!
……………….
Es gibt ein Dokument, was uns zu dem Schluß bringt, dass Amene Horas vergiftet wurde! Scheinbar von ihrer eigenen Kammerzofe. Damit sind alle Anschuldigungen gegenüber Timor nichtig.



Horasreichkampagne V

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 13:47:50

Ingerimm

Wir haben für Geron eine Buchhalterin gesucht und gefunden. Sie versteht ihr Handwerk!

Endlich haben wir genug Schlüssel um die Schatzkammer zu öffnen, über Stoerrebrandt konnten wir bereits einige Bestellungen tätigen. Die Baronie wird versorgt sein, komme da was wolle! Das hat auch die letzten Adligen von uns überzeugt. Immer mehr Leute werden uns geschickt!

Nolle ist großartig! Sie hat zwar keinerlei Einheiten über Folnor bekommen können – wie wir bereits erwartet hatten – allerdings war in Folnors Reihen einer der Baumeister der Burg Yaquirwacht! Mit genau diesem konnten wir die Schwachstellen der Burg, vor allem aber die Geheimgänge herausfinden, die vermutlich selbst di Scapanunzio nicht bekannt sind.

Di Scapanunzio hat einen Konvent geplant. In Absprache mit den Adligen der Barnoie werden wir Berichte dazu erhalten!

Di Scapanunzio hat keinerlei Unterstützung zu erwarten – das kam auf dem Konvent heraus! Bei ihm herrscht Chaos. Es kann nicht mehr lange dauern, bis er grobe Fehler macht!

Wir haben in einer Nacht und Nebel Aktion di Scapanunzios Bürgermeister gefangen nehmen können. Damit haben wir das Passwort für das Tor. Die Vorbereitungen laufen heute Nacht, morgen werden wir Burg Yaquirwacht einnehmen. Die Pläne sind gut!

Die Yaquirwacht ist unser!
Wir haben es mit Hilfe des Listigen geschafft!
Als Dienstboten auf einem Wagen konnten wir in die Burg kommen und den anderen das Tor öffnen. Während draußen durch die Reiter für Ablenkung gesorgt wurde, konnten unsere Fußtruppen durch das Tor marschieren. Ingram und Khorena befehligten draußen, Cancuna und ich suchten die Hexe, während Geron und Radulf sich um di Scapanunzio und seinen Leibwächter kümmerten. Die Söldner gaben sich schließlich geschlagen, als bekannt wurde, dass di Scapanunzio und die Hexe in den Kämpfen gefallen waren.
Die Baronie gehört also vorerst wieder Geron! Dennoch muss da noch einiges via Praiostempel geregelt werden. Aber darum kümmern der hiesige Praiot und ich uns jetzt.



Horasreichkampagne IV

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 00:48:43

13.Phex
Unsere Ermittlungen dauern an. Aralin hat nie direkt gegen Gerons Mutter ausgesagt, was uns vermuten lässt, dass er vielleicht auch irgendwann Opfer des Gestaltwandlers wurde und viel weniger mit den Schrecken zu tun gehabt haben könnte. Die ganze Geschichte rund um Gerons Eltern ist schwierig. Wir werden wohl nie alles gänzlich herausfinden.

15.Phex
Hier tut sich momentan einiges. DiScapanunzia ist aus Castell Lumian geflohen und verschanzt sich jetzt in Oberbomed.
Der „Seher“ war, wie sich rausstellte der ehemalige Herr des Castells. Wir müssen ihn finden und hoffen, dass er die Geschäft wieder übernehmen kann. Auch die Neutralen unterstützen uns mehr und mehr. Das Blatt wendet sich zu unseren Gunsten!

04.Peraine
Die Schneeschmelze und heftige Regenfälle sorgen dafür, dass der Yaquir über die Ufer tritt. Der Krieg schreitet dadurch vielleicht lanagsamer voran. Ralman, der für Timor sttttreitet, ist weiter siegreich. Drei von unseren Leuten haben sich umentschieden und desertierten. Meine Leuten konnten sie ausfindig machen. Es ist nicht mein Weg, aber Khorena hat die Oberhoheit, wenn es um Kriegsangelegenheiten geht. Mögen die Zwölfe den armen Seelen gnädig sein.

Peraine
Ein Brief des 2. Marschalls – Ravendoza – des Adlerordens erreichte uns. Wir folgten dem Ruf zur Burg Naumstein. Al’Anfaner sollen im Horasreich ihr Unwesen treiben. Da in Tikalen momentan alles ruhig ist, gehen wir dem nach.
……………………..
Vinsalt ist fest in Aldares Hand, Timor gilt hier als Verräter. Ich bin mir bei all dem nicht sicher. Als Gruppe haben wir beschlossen uns nicht auf eine Seite zu stellen. Wir kämpfen gegen purpurne und schwarze Wolken aus unseren Träumen!
Bei einem Schauspiel mussten wir dennoch helfend einschreiten. Der Schauspieler wurde für Timor gehalten. Er war ihm zum verwechseln ähnlich!
Al’Anfaner Diplomaten besuchen den Borontempel in Vinsalt. Einige der Boronis freuen sich darüber, andere schimpfen ganz und gar nicht boronsgefällig lauthals darüber. Dieser Diplomat kommt aus einer der Grandenfamilien – Karinor. Er führt sich auf, wie man es von Al’Anfanern erwartet. Arrogant, verschwenderisch, großspurig.
…………………………….
Wir konnten Verbindungen zwischen dem Borontempel, dem Anatomischen Institut und einem Abdecker herausfinden. Der Borontempel hat üble Geldsorgen, was ich nicht verstehen kann: Gestorben wird immer – gerade im Krieg!
Trotzdem ließen sich ein paar Leute darauf ein, Leichen zu Forschungszwecken ans Anatomische Institut zu verkaufen. Der Abdecker ließ diese dann verschwinden. Das ganze war ziemlich verwirrend und ich möchte gar nicht tiefer darauf eingehen.
…………………………..
Wir konnten den Abdecker als Al’Anfaner und Mitglied der Hand Borons entlarven und ihn und seine Getreuen zur Strecke bringen. Die Verantwortlichen im Anatomischen Institut wurden der Leitung übergeben und der Vorsteher des Borontempels – ein sehr alter Mann – entschied sich freiwillig für einen Aufenthalt im Noionitenkloster in der Baronie Tikalen.
Wir sicherten dem neuen Vorsteher unsere Verschwiegenheit zu. Es ist an Boron, nicht an uns, zu richten!
Sehr zu unserem Erstaunen haben wir neue „Verbündete“ gefunden: Niamh von Bosparan – die Königin der Unterwelt Vinsalts. Staryun Loriano – oberster Praiot in Vinsalt (mit dem ich mich tatsächlich ausgezeichnet verstanden habe!).
Meine Schulter bereitet mir Sorgen, aber Cancuna hat das im Griff. Ein vergifteter Dolch hatte mich während des Kampfes getroffen. Dank Harsen hatten wir jedoch ausreichend Gegengift zu Verfügung. Es scheint mir als bräuchten wir auch in Zukunft noch mehr davon!
In all den Wirren sind wir an Informationen gelangt, die vermuten lassen, dass der verschwundene Erbprinz Yaltek etwas mit den Al’Anfanern zu tun hatte. Wir werden dem nachgehen müssen!

18.Peraine
Folnor Sirensteen hat nach langer Belagerung nun endlich Bomed von den Galahanisten befreit. Die Brücke zwischen Ober-Bomed und Bomed wurde dabei zerstört. Wir sehen das als Vorteil an, denn di Scapanunzio hat nun keine Rückzugsmöglichkeiten mehr und sitzt in der Falle. Wir sind zahlenmäßig zwar immer noch weit unterlegen, aber das muss nichts Schlechtes sein. Immerhin haben wir jetzt wirklich die ganze Baronie so gut wie hinter uns, auch wenn einige hohe Herrschaften das erst öffentlich gestehen werden, wenn di Scapanunzio nun wirklich erledigt ist. Wir bereiten uns also auf die Erstürmung einer Burg vor, die noch nie eingenommen wurde und die als sicherste Burg Aventuriens gilt!

29.Peraine
Aus schierer Verzweiflung heraus, wagte di Scapanunzio einen Angriff auf uns und Estorial. Er hat gut 400 Leute unter sich. Dank Khorena konnten wir unsere auf etwa 200 aufstocken. Ein paar Novadis ließen sich von mir überzeugen, für uns zu kämpfen. Es ist mir immer zuwuder mit meinen Landsleuten umgehen zu müssen. Mich wie eine Novadi zu verhalten erst recht! Sie wussten, dass ich längst keiner mehr bin, aber ich habe ihre Gesetze beachtet und mich ihren patriarchischen Gepflogenheiten angepasst. Das war nicht leicht und eine enorme Prüfung Phexens. Aber der Lohn waren 50 novadische Reiter!
Meine Reitstunden waren äußerst hilfreich! Teucras reagiert manchmal wie ein Wahnsinniger – was er letztlich ja auch ist – und dennoch sind es diese Ideen, die uns weiterhelfen. Khorena ist weniger erfreut, haben wir uns dadurch doch in äußerste Gefahr gebracht. Auf der Brücke vor Estorial postierten sich di Scapanunzios Leute in 5 Reihen. Die meisten warteten jedoch unweit der Brücke im Hintergrund. Teucras schwang sich auf sein Pferd und forderte alle Reiter auf sich einem wagemutigen Ausfall anzuschließen. Ingram und ich ritten mit – im sicheren Wissen, dass eine falsche Bewegung unseren Tod bedeuten würde. Immer wieder preschten wir in die Reihen auf der Brücke und konnten so den Gegner verwirren und bereits einige in den Tod schicken. Als wir zurückkehrten waren unsere Truppen bereit für einen Angriff und bevor wir all zu viel Schaden anrichten konnten, flohen di Scapanunzios Leute. Wir machten nur 3 Gefangene, der Rest wurde von Khorena… nun ja…
So bekamen wir auch die letzten Informationen die wir für unsere weitere Planungen brauchten.

– Di Scapanunzio hat sich in Ober-Bomed verschanzt.
– Seine Freundin soll eine Hexe sein, dies konnte uns vom „Seher“, den wir endlich gefunden und wieder eingesetzt hatten, bestätigt werden. Er unterstützt unser Anliegen nicht nur weil wir ihn wieder eingesetzt haben, sondern auch, weil er hofft, dass der Fluch der ihm angehängt wurde, durch unseren Sieg auch wieder zurückgenommen werden kann.
– Einige Bewohner Ober-Bomeds haben sich auf di Scapanunzios Seite geschlagen. Gib Dummen eine Uniform und sie fühlen sich wie die Größten! Der Großteil ist jedoch auf unserer Seite, auch weil ich mich mehrfach mit dem Praioten getroffen hatte.
– Der Praiot steht voll und ganz auf unserer Seite. Er hat Kontakt zu Vinsalt aufgenommen und im Zuge der Ermittlungen wurde herausgefunden, dass es keinen richtigen Prozess gab und viele Ungereimtheiten zu klären sind.
– Ober-Bomed muss von uns mit versorgt werden. Di Scapanunzio hat so viele Männer auf seiner Burg, dass er alle Reserven der Bürger für sich beansprucht.
– Nolle wurde von uns zu Folnor geschickt, in der Hoffnung, dass er uns in irgendeiner Art und Weise unterstützen kann.



Horasreichkampagne III

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 00:48:07

09.Tsa
Wir stehen immer noch vor einem Geldproblem. Die Schatzkammer ist mit 2 äußerst hochwertigen Schlößern gesichert. Ich bin mir sicher, dass ich eines davon öffnen kann – auch ohne Schlüssel, aber alle? Das ist unmöglich!
Geron hat den alten Haushofmeister wieder eingestellt und unsere Korgeweihte nimmt Reitunterricht. Cancuna beginnt mit der Einrichtung von Lazaretten, denn es steht zu befürchten, dass die Scapanunzio uns früher oder später belagern könnte. Und er hat deutlich mehr Männer bei sich als wir! Zu den 15 Söldnern gehören jetzt auch noch 15 weitere Leute, die gerne wieder auf Gerons Seiten kämpfen wollen.

17.Tsa
Auch ich habe mir einige Lehrstunden genommen. Reiten, waffenloser Kampf, Athletik und Kraft stehen auf meinem Plan. Von Khorena habe ich mir ein paar Taktiken erklären lassen und Cancuna über die Schulter schauend ein bisschen mehr über die Heilkunst erfahren.
Mittlerweile haben wir auch Spenden und Truppen bei den Edlen der Baronie gesammelt. Es geht bergauf.
Heute Mittag jedoch kam eine Nachricht von Teucras, einem Freund und Schlachtgefährten Gerons. Er ist von Glahanisten gefangen genommen worden und Geron bat uns ihn zu retten. Es wurde viel diskutiert, da er einen Kontrakt gebrochen hatte und dementsprechend den Tod verdient habe. Aber letztlich konnten wir auch Khorena überzeugen, dass Geron in dieser Sache das letzte Wort habe. Also zogen wir los, wenn auch ohne Khorena, die keinem Fahnenflüchtigen helfen wollte.

19.Tsa
Teucras konnte befreit werden, wir sind wieder auf dem Rückweg!

28.Tsa
Khorena geht mit Geron die Edlen besuchen, in der Hoffnung noch mehr zu erreichen.
Neuigkeiten in den wirren des Erbstreites:
Obwohl es Winter ist, ist Folnor gen Bomed vorgerückt.
Nitor della Tegalliani überfällt Ralmans Heer in Shumir – die Schlacht von Shumir endet trotz des Überraschungsangriffs mit einer verheerenden Niederlage der Aldarener.
Marschall Folnor Sirensteen hat Bomed eingeschlossen, auch Ralman wendet sich gegen die Galahanisten und zieht westwärts.

Traum:
2 Drachen kämpfen, eine Löwin kommt dazu. Sie wirkt wie dahin getrieben von anderen. Violette Klingen versuchen die 3 zu täten. Es ist Nacht. Violette Wolken am Horizont kommen schnell näher. Sie bedecken bald den ganzen Himmel. Der Mond scheint aber immer noch, wo sein Licht hinfällt gibt es kein Violett.

9.Phex
Wir haben noch ein paar Söldner mehr organisiert. Jetzt habe auch ich eine eigene kleine Einheit – ein Späher, ein Kundschafter und einer äußerst phexgefälligen Botenreiterin namens Nolle. Am 12. Phex findet ein Geweihtentreffen statt zu dem wir reisen werden. In Nordek. Vorher wollen wir noch einigen Edlen einen Besuch abstatten.
Heute Abend war Pulio in Trebesco dran. Ein äußerst dicker und gefräßiger Mann mit schrecklichem Akzent. Aber er weiß sehr viel über die Baronie!
Ein Seher soll durch die Wälder streifen, der vielleicht etwas von einem Schlüssel weiß.

12.Phex
Das Geweihtentreffen lief. Ich bin aufs ganze gegangen und behauptete, dass Gerons Mutter zu Unrecht beschuldigt worden sei und wir das auch beweisen würden. Deswegen sei Geron auch der rechtmäßige Baron. Der Praiot sprach wütend dagegen, doch die bisherigen Beweise, die ich trotz Schweigegelübde über die Vorfälle in Burg Naumstein umschreiben konnte, konnten wir ihm zu denken geben. Auch wenn ich dafür Harsen von Flarngau, mit dem Cancuna und ich bereits ein Gespräch geführt und wichtige Informationen über die Vorfälle um Gerons Mutter bekommen hatten, rein reißen musste. Das fand Cancuna gar nicht witzig. Aber damit muss ich leben. Der Praiot jedoch meditierte lange darüber und stimmte zu, dass die Sache neu aufgerollt werden müsse.
Ich werde bald zusammen mit ihm die Bücher durchgehen und er wird bei dem Tempelvorsteher in Vinsalt nach Informationen fragen.



Horasreichkampagne II

Neraida Posted on Wed, June 10, 2015 00:47:33

In der Baronie Tikalen wehen die Fahnen Galahans. Bislang sind wir mehr oder weniger heimlich hier. Di Scapanunzio hat einen Vetter, der sich für den rechtmäßigen Erben hält. Also müssen wir ein paar der hiesigen Edelleute erst mal überzeugen, Geron zu unterstützen. Einige waren sofort auf unserer Seite, doch die Größeren, die Wichtigeren verhalten sich neutral. Ein kleiner Vorteil, denn Unterstützer hat die Scapanunzio nicht. Und die Schatzmeisterin rückt weder für ihn noch für uns einen von drei Schlüsseln zur Schatzkammer heraus. Aber vorher gilt es auch noch ein paar Dinge zu regeln. Khorena ist noch einmal nach Vinsalt gereist und heuert etwa ein Dutzend Leute für uns an. Ein großes Söldnerlager ist vor Vinsalt aufgebaut worden. Allerorts erwartet man den Krieg, doch im Winter gibt es keine Truppenbewegungen und die meisten Einheiten stehen längst und vermutlich noch eine geraume Weile in ihren Winterquartieren.

Die einfache Zurückeroberung der Baronie wird nicht ausreichen. Es gilt die Zeichen des Barons wieder zu erlangen:
Baronskrone
Siegelring und
Schwert
Die Baronskrone soll auf Estorial liegen, der Stammsitz der Baronie, neben der größen Burg „Yaquirwacht“ in Oberbomed. Und dahin gehend laufen auch erste Planungen.

Mit einem Ablenkungsmanöver des Thorwaler uns einiger Söldner – einer riesigen Kneipenschlägerei die nach draußen verlegt wurde um noch größer zu werden – konnten Cancuna und ich uns problemlos in die Burg schleichen. Auf den letzten Metern wären wir beinahe noch erwischt worden, in der prügelnden Menge war es aber nicht schwierig unterzutauchen. Die Baronskrone und das falsche Schwert haben wir ergaunern können.

Es wurde Zeit los zu schlagen und mit Khorenas 15 mitgebrachten Söldnern konnten wir Estorial einnehmen. Spätestens jetzt weiß dieser neue di Scapanunzio, dass wir hier sind.



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